Häufig gestellte Fragen

Was habe ich für Nachteile bezüglich Versicherungen, Arbeitgeber etc. zu erwarten, wenn ich ihre Dienstleistung in Anspruch nehme?

Keine! Und ich erkläre Ihnen auch warum: Sie sind Herr Ihrer Daten und bestimmen selbst, wohin diese gelangen. Kein Mensch kann ohne Ihre schriftliche Genehmigung Ihre Daten irgendwohin (Arbeitgeber, Versicherungen, andere Behörde) weiterleiten. Dies ist gesetzlich ganz klar geregelt. Ihre Akte wird nach Ihrer Ausmusterung entpersonifiziert (Name und Adresse werden aus allen Stellen der Akte entfernt) und dann wird die Akte mikroverfilmt im wehrmedizinischen Institut eingelagert. Niemand hat jemals mehr Zugriff auf Ihre Akte. Personifiziert und an Dritte herausgegeben kann Ihre Akte nur dann werden, wenn Sie die BW schriftlich damit beauftragen.

Insbesondere seit im Spiegel der Artikel "Drückeberger in Not" erschienen ist, machen sich viele Betroffene völlig unnötige Sorgen, was aber nur daran liegen kann, dass der Artikel entweder nicht komplett gelesen oder nicht verstanden wurde.

Inhalt des Artikels war der Fall eines Mannes, der angeblich aufgrund einer tatsächlich nicht vorhandenen beziehungsweise bei der Musterung übertriebenen Krankheit ausgemustert wurde, danach eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschloss und dabei diese Krankheit verschwieg. Als es dann etwas später tatsächlich zu seiner Berufsunfähigkeit kam, suchte die Versicherung nach Möglichkeiten, sich der Zahlungspflicht zu entziehen. Sie bat den Betroffenen darum, dessen Musterungsakten einsehen zu dürfen. Er stimmte dem zu und entband die Bundeswehr gegenüber der Versicherung von der Schweigepflicht. Damit lieferte er seiner Versicherung selbst den Beweis, dass er seine "vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt hat" (so nennt sich das bei einer Versicherung, wenn man bei Vertragsabschluss für den Vertrag relevante Dinge verschweigt). Dadurch wurde die Versicherung von der Pflicht zur Zahlung frei. Auf noch dümmere Art und Weise kann man sich wohl kaum selbst "ins Knie schießen"...

Der Artikel sagt also klar aus, dass der Betroffene selbst es war, der dafür sorgte, dass seine Musterungsakten in die Hände der Versicherung gelangte. Diese Tatsache findet leider keine Erwähnung in den zahlreichen Foren, in denen Laien miteinander diskutieren und diese Gerüchte verbreiten. Dort kann man dann zum Beispiel Dinge lesen wie "ich habe gehört, dass psychische Krankheiten ein guter Ausmusterungsgrund sein sollen, was meint Ihr dazu? Antwort: lass das lieber bleiben, ich habe irgendwo gehört oder gelesen, dass Versicherungen und Arbeitgeber später die Musterungsakten einsehen können usw...."

Oftmals wissen die Betroffenen überhaupt nicht, dass die entsprechende Antwort von einem Laien und nicht von einem Fachmann stammte, weil viele der Foren nicht moderiert sind, also nicht betreut werden. So entstehen dann diese Gerüchte. Eines der größeren moderierten Foren wird vermutlich von Unterstützern eines Rechtsanwaltes betrieben, um ihm auf diese Weise Kunden zuzuführen. Den Betreibern ist es da natürlich nur recht, wenn solche Gerüchte schön gepflegt werden. Dadurch landen dann mehr Betroffene bei besagten Anwälten und werden viel Geld los, anstatt sich bei uns kostengünstig zur Ausmusterung verhelfen zu lassen.

Weiterhin stand in diesem Artikel, dass die Bundeswehr selbst bei vorliegen der Erlaubnis des Betroffenen nur circa 250 mal im Jahr Musterungsakten herausgibt. Nun werden aber jedes Jahr etwa 300.000 Menschen gemustert. Im Klartext bedeutet dies, dass nicht einmal jeder tausendste davon betroffen ist. Leider findet auch dies keine Erwähnung bei der Verbreitung der entsprechenden Gerüchte.

Grundsätzliche Tipps zur Auswahl einer Versicherung, unabhängig davon, ob Sie sich ausmustern lassen

  • Lesen Sie vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung immer die Vertragsbedingungen durch, auch wenn es mühsam ist
  • Wählen Sie Versicherungsgesellschaften, die anstatt einer Schweigepflichtentbindungs-Erklärung eine aktuelle Untersuchung als Vertragsgrundlage akzeptieren, auch wenn diese bei einem Arzt nach Wahl der Versicherungsgesellschaft erfolgt
  • Wenn Sie sich doch für eine Gesellschaft entscheiden, die eine Schweigepflichtentbindungs-Erklärung fordert, begrenzen Sie diese zeitlich ("gilt nur für den Zeitraum des Vertragsabschlusses") und auf den Arzt Ihres Vertrauens, z.B. Hausarzt. Versicherungen wollen Kunden gewinnen, die akzeptieren das in der Regel.
  • Unterschreiben Sie niemals zeitlich und personell unlimitierte Schweigepflichtentbindungs-Erklärungen, unabhängig davon, ob Sie sich ausmustern lassen oder nicht! So etwas könnte folgendermaßen aussehen: ich entbinde für alle Modalitäten dieses Vertrages (dies bedeutet zeitlich unlimitiert, denn der Vertrag läuft länger) alle Ärzte, die mich jemals untersucht (also auch die Musterungsärzte) oder behandelt haben sowie alle Krankenanstalten und Krankenkassen gegenüber der Pfefferminzia-Versicherung von der Schweigepflicht. Wer so etwas unterschreibt, dem ist nicht mehr zu helfen! Er liefert seiner zukünftigen Versicherung den absoluten Freibrief, sich vor allen Leistungen zu Drücken. Irgend etwas finden die dann immer wenn sie zahlen sollen, selbst wenn es erhöhte Blutfettwerte waren, die sie angeblich bei Vertragsabschluss bösartig verschwiegen haben, von denen Sie aber nie etwas wussten. Wenn es ums Zahlen geht, sind manche Gesellschaften der Art perfide, dass sie selbst nach Jahren aus "Körperzuständen" wie erhöhten Harnsäurewerten, die Ihnen Ihr Arzt niemals mitgeteilt hat, verschwiegene Krankheiten machen. Genau dies ist mir nämlich vor über 25 Jahren passiert!
  • Wählen Sie Versicherungsgesellschaften, bei denen die schädliche Wirkung einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung zeitlich eng begrenzt ist. (Drei oder fünf Jahre). Zahlreiche Gesellschaften bieten dies. Es hat zur Folge, dass es nach den drei oder fünf Jahren keine Rolle mehr spielt, welche Krankheiten Sie vergessen haben, bei Vertragsabschluss anzugeben.
  • Achten Sie bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung genau auf die Verweisungsklauseln und wie die diese formuliert sind. Nur wenn die Gesellschaft auf Verweisung verzichtet, zahlt die Versicherung, sobald Sie Ihren Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Fehlt der Verweisungsverzicht hingegen, kann die Versicherung bevor sie zahlt versuchen, sie an andere Arbeitsgebiete zu verweisen: "Sie können wegen ihrer kaputten Bandscheiben nicht mehr als Maurer arbeiten? Dann suchen sie sich einen Job als Nachtwächter!" Noch mal im Klartext: nur bei einer Gesellschaft mit Verweisungsverzicht wird Berufsunfähigkeit (Sie können Ihren Job nicht mehr ausüben) wie Erwerbsunfähigkeit (Sie können keinen Job mehr ausüben) behandelt.

Was kann ich tun, um alle meine Akten (Arzt, Krankenkasse) "sauber" zu halten?

Im Anti-Wehrdienst-Report werden auch mehrere Möglichkeiten beschrieben, die nur sehr wenige (ein bis zwei) oder auch gar keine Arztbesuche notwendig machen. Sie wählen für die Ihre Ausmusterung eine dieser Krankheiten aus, sofern sie auf Sie zutreffen. Die wenigen Arztbesuche absolvieren Sie bei einem Arzt, mit dem Sie sonst nichts zu tun haben und bezahlen die Besuche als Privatpatient aus eigener Tasche (max. 30 - 40 Euro pro Arztbesuch). Dann findet Ihr Ausmusterungsgrund keinerlei Eingang in irgend eine Akte, auch nicht bei der Krankenkasse, da Sie ja Selbstzahler sind.

Ausmusterung, Lebenslauf und Bewerbungsgespräch. Wie erkläre ich das meinem (zukünftigen) Arbeitgeber?

In schöner Regelmäßigkeit taucht die Frage auf, wie man als ausgemusterter diese neun Monate Leerlauf im Lebenslauf seinem zukünftigen Arbeitgeber erklären soll, wenn dieser die berüchtigte Frage "schon beim Bund gewesen" stellt. Am ehesten plädiere ich hier natürlich für die Wahrheit: "ich habe mich einem auf Ausmusterung spezialisierten Unternehmen anvertraut, dadurch blieb mir Wehr- und Zivildienst erspart. Meine berufliche Karriere (meine Fortbildung) war mir wichtiger, als ein sinnloser Zwangsdienst."

Die Zeit, in der ein Mann nur dann als richtiger Mann angesehen wurde, wenn er beim Bund war, ist in den Personalbüros der heutigen Zeit längst Vergangenheit. Die meisten Entscheider haben meist Verständnis dafür oder sehen es sogar als positiv an, wenn man nicht durch einen Zwangsdienst aus dem Berufsleben gerissen wird. In einer immer schnelllebiger werdenden Zeit gibt es sogar genügend Branchen, in welchen man in diesen 9 Monaten komplett den Anschluss verlieren kann. Das wissen auch Personalchefs! Daher gibt es auch zahlreiche Firmen, die uns beauftragen, um ihre Mitarbeiter frei von allen Zwangsdienst zu halten.

Natürlich kann ich trotzdem nicht erwarten, dass jeder Mensch mit diesem Thema so offen umgeht, wie ich selbst dies tun würde. Daher hier noch ein paar weitere gute Argumente:

  • Ich war neun Monate in Australien, um meine Englischkenntnisse aufzubessern.
  • Bei der Musterung wurde ich gefragt, ob ich denn überhaupt Wehrdienst leisten möchte. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich das nicht so gerne tun würde. Darauf sagte mir der Musterungsarzt "dann mustere ich Sie aus, wir haben zurzeit sowieso genug Soldaten". Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Kerngesund und trotzdem ausgemustert.
  • Nachdem ich lange Zeit nichts mehr vom Kreiswehrersatzamt gehört hatte, habe ich dort angerufen und gefragt, ob ich noch eingezogen werde. Man sagte mir, dass sich aufgrund ausreichender Personalstärke bei der Bundeswehr nicht mehr mit einer Einberufung rechnen muss.

Zu teuer, kann ich mir nicht leisten:

Wenn Sie sich durch uns helfen lassen, sparen Sie bares Geld! Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen ist "kann ich mir nicht leisten" meist eine Frage der Prioritäten. Haben Sie ein Auto? Ein Handy? Einen Computer? Rauchen Sie? Wenn Sie hier nur ein einziges Mal mit ja Antworten mussten, sind Ihnen diese Dinge möglicherweise zumindest im Moment wichtiger, als es zu verhindern, dass Sie in Kürze neun Monate bei schlechtester Bezahlung vergeuden. Dies wird zur Folge haben, dass Sie sich die Dinge, die jetzt wichtiger waren als unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen, nachher erst recht nicht mehr leisten können.

Denken Sie bitte noch einmal fünf Minuten ernsthaft darüber nach, was Ihnen wirklich wichtig ist. Wenn Sie immer noch zum gleichen Ergebnis kommen wünsche ich Ihnen aufrichtig, das Sie es ohne meine Hilfe schaffen Wehr und Zivildienst zu vermeiden.

Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten: sprechen Sie mit Ihrem Chef. Sehr viele Arbeitgeber, die daran interessiert sind, ihre Angestellten zu behalten, übernehmen die Kosten für unsere Dienstleistung. Dies ist für den Arbeitgeber ein wesentlich kleinerer Aufwand, als einen neuen Mann an ihrem Platz einzuarbeiten. Wir haben sehr viele Firmen als Kunden, die zum Teil sogar mehrere Mitarbeiter von uns betreuen lassen. Dies ist für die Firmen auch wesentlich weniger Aufwand, als sich mit Unabkömmlichkeitserklärungen, die ohnehin im besten Fall nur einen zeitlichen Aufschub bringen, oder ähnlichem rumzuärgern. Außerdem kann Ihr Arbeitgeber die Kosten für unsere Dienstleistung von der Steuer absetzen.

Wenn Ihr Chef nichts beisteuern möchte, vielleicht tun es Ihre Eltern oder Großeltern? Aus Erfahrung weiß ich natürlich, dass Eltern meinem Angebot skeptischer gegenüberstehen, als die betroffenen Söhne. Rufen Sie mich im Beisein Ihrer Eltern an, ich werde jede auch noch so kritische Frage gerne beantworten. Sie erreichen mich unter 07751-5446.

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Ich probiere es erst mal auf eigene Faust:

Viel Erfolg! Die Ausmusterungswahrscheinlichkeit ohne professionelle Vorbereitung liegt irgendwo bei 10 Prozent. Was machen Sie, wenn Ihr Fernseher streikt? Holen Sie den Lötkolben aus den Keller und fangen damit an, wild auf der Platine herumzubraten oder gehen Sie zum Fachmann? Jetzt mal im Ernst: Bei einem Rohrbruch, ruft man den Klempner. Bei Schmerzen konsultiert man den Arzt.

Natürlich steht es jedermann frei, auf die Dienste eines Experten zu verzichten und "kostensparend" selbst zu therapieren. Dass dabei sehr leicht großer Schaden dadurch, dass es nicht funktioniert, entsteht, der die ersparten Kosten des Fachmanns rückblickend als Bagatelle erscheinen lässt, ist allgemein bekannt.

Unter den Aspekten von Wirtschaftlichkeit und Vernunft wird man sich deshalb in der Regel besser auf sein eigenes Metier konzentrieren und darauf verzichten, das Risiko einzugehen, als Laie in einer fremden Sparte bittere Erfahrungen zu sammeln.

Jeder lässt sich beibringen, wie man Auto fährt, wie man schaltet und welche Regeln man im Straßenverkehr beachten muss, um keinen Schaden zu erleiden. Seltsam, dass so viele die Ausmusterung auf eigene Faust probieren wollen. Aufs Autofahren bezogen müsste man sagen, es ist kein Wunder, dass manche dann die Kurve einfach nicht kriegen, schon beim Anfahren Schrott fabrizieren, oder sich irgendwann mit einer verbeulten Kiste (Zivildienst, Verpflichtung beim Katastrophenschutz) zufrieden geben, statt zu lernen, wie man eine Fahrzeug richtig lenkt und steuert.

Ist Ihnen die sichere Befreiung von allen Zwangsdiensten wirklich keine 397.- EUR wert? Springen Sie doch nicht einfach in tiefes Wasser, im blinden Vertrauen darauf, dass es mit dem Schwimmen schon irgendwie klappen wird. Nehmen Sie sich einen Lehrer, denn Ihr Leben kann davon abhängen, nicht nur beim Schwimmen!

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Ich kann nicht Simulieren:

Sollen Sie auch gar nicht! Denn wenn dies nötig wäre, hätten wir keine 100 % Erfolgsquote. Unser Report ist so geschrieben, dass jeder lernt, seine vorhandenen Krankheiten, von denen er vorher oft gar nichts wusste, zu erkennen.

Es geht also nicht um das Simulieren von Krankheiten sondern mehr um die Art und Weise, wie Sie sich betrachten sollten. Uns "braven Deutschen" wurde quasi schon mit in die Wiege gelegt, dass wir tugendhaft, strebsam, fleißig und aufopferungsvoll und vor allen Dingen ohne wehklagen unser Leben meistern sollen. Dazu gehört natürlich, dass wir auf unsere gesundheitlichen Belange wenig oder keine Rücksicht nehmen.

Wegen einer Grippe oder wegen Kopfschmerzen nicht zur Arbeit zu gehen ist in unserem System, in welchem nur Leistung und Konsum zählen, schon fauler Egoismus. Wer auch noch seelisch krank ist, also "einen an der Waffel hat", "nicht ganz richtig im Kopf" ist, und deshalb zum "Irrenarzt", "Seelenklempner" oder gar in die "Klapsmühle" muss, ist in unserer Gesellschaft fehl am Platz.

Bei einer vor ein paar Jahren durchgeführten Studie wurde festgestellt, dass der Besuch bei einem Facharzt für Psychiatrie für viele auf der gleichen Peinlichkeitsstufe steht, wie seinen Arbeitgeber im Bordell zu treffen. Von Zuständen wie in Amerika, wo jeder genauso selbstverständlich zum Psychotherapeuten wie zum Friseur geht, sind wir meilenweit entfernt.

So ist es in unserer Gesellschaft auch kein Wunder, dass wir uns bei der Betrachtung unserer körperlichen oder auch seelischen Symptome so verhalten, als würden wir dies mit einem falsch herum vor das Auge gehaltenen Fernglas tun. Was ich meinen Kunden zuerst beibringen möchte ist, statt des falsch benutzten Fernglases besser ein Mikroskop zu nehmen. Dann werden die Symptome, die jeder hat deutlich und somit wahrnehmbar.

Wer also eine hinreichende Sensibilität gegenüber seinen Empfindungen und Symptomen entwickelt, braucht nichts zu simulieren, er findet immer etwas, das er seinem Arzt schildern kann.

Wenn Sie nun glauben, dies nicht zu können stellen Sie sich bitte einmal vor, vor was für einem Problem Sie stünden, wenn Sie noch niemals zuvor Auto gefahren wären und müssten plötzlich von A nach B quer durch Berlin fahren. Unmöglich oder? Wenn Sie sich aber zunächst auf einem Feldweg mit dem Auto vertraut machen, so dass Ihnen lenken, schalten, kuppeln, gas geben und bremsen in Fleisch und Blut übergehen, danach ein wenig über die Dörfer fahren, sich anschließend im Kleinstadtverkehr üben, dann werden Sie irgendwann an den Punkt kommen, an dem die Fahrt durch Berlin für Sie eine leicht zu lösende Aufgabe darstellt.

Und genau darum geht es hier. Unsere Dienstleistung umfasst deshalb beliebig viele Beratungsgespräche, dass jeder Kunde - sein eigenes Können zum Maßstab nehmend - sich bei uns beliebig viele Feedbacks holen kann und somit selbst überprüfen kann, ob sein Wissen und Können dazu ausreicht, auch einen kritischen Arzt zu überzeugen.

Um es abschließend noch mal in zwei Sätzen zu sagen: es ist wie im richtigen Leben, man steht öfter mal vor einer Aufgabe, von der man anfangs glaubt sie nicht bewältigen zu können, doch dann wächst man langsam hinein und irgendwie klappt es dann doch. Dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer aber niemals so schwer, dass das Ertragen von neun Monaten Wehr- oder Zivildienst die bessere Alternative darstellt.

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Wer weiß, ob das seriös ist:

Ich wohne in Waldshut, einer Kleinstadt mit ca. 20.000 Einwohnern im südlichen Baden-Württemberg direkt an der Schweizer Grenze. Hier wurde ich auch geboren. In der Schmitzinger Straße, nur 200 Meter von dem Haus entfernt, in dem ich jetzt wohne und mein Geschäft habe bin ich aufgewachsen, habe dort meine gesamte Kindheit und Jugend verbracht.

Ich glaube, man kann gar nicht enger mit seiner Heimat verwurzelt sein als ich es bin. Dies wären äußerst ungünstige Voraussetzungen für einen Betrüger. Diese wechseln häufig ihre Standorte, firmieren unter verschiedenen Namen bzw. verstecken sich hinter Strohmännern.

In den meisten Zeitungen, in denen ich Werbung betreibe tue ich dies ebenfalls seit vielen Jahren. Wenn Sie Zeitungs- oder Zeitschriftenverleger wären, wie lange würden Sie Werbung von einer Firma dulden, wenn permanent Beschwerden eingingen, dass Leute von eben dieser Firma betrogen worden? Dies wäre nämlich garantiert der Fall.

Weiterhin werden betrügerische Internetseiten meist nach kurzer Zeit gesperrt. Nachdem dies bei uns nicht der Fall ist, müssen wir wohl zu den seriösen gehören.

Zum Thema Presse und Fernsehen: es wird häufig über meine Dienstleistung im Fernsehen berichtet. Glauben Sie, dass z. B. die Redaktion der Sendung Stern-TV einem unseriösen Anbieter oder einer Dienstleistung, die nicht funktioniert, in einer Sendung, die wöchentlich mehrere Millionen Zuschauer hat, eine Plattform bieten würde, um noch bekannter zu werden und noch mehr Leute über den Tisch ziehen zu können?

Wenn ich nicht wirklich der einzige anerkannte Experte auf dem Gebiet Musterung - Ausmusterung wäre, der nicht bei der Bundeswehr arbeitet, dann würde ich wohl kaum immer wieder von den unterschiedlichsten Medien als Experte zu Rate gezogen.

Glauben Sie, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen im ARD-Nachtmagazin über mich berichtet hätte (war einer der besten Beiträge überhaupt) wenn wir nicht hundertprozentig seriös wären? Glauben Sie, Focus hätten über uns geschrieben ?

Mit Misstrauen habe ich kein Problem sondern sehe es sogar als positiv an, sofern der Betroffene dadurch in die Lage versetzt wird, gutes von schlechtem zu unterscheiden und dann eine kritische Entscheidung so zu treffen, dass sie ihm letztendlich nützt. Wenn das Misstrauen jedoch soweit geht, dass der Betroffene sich selbst blockiert und das sichere Unglück Einberufung mit all seinen Folgen vorzieht, dann fehlt mir schon das Verständnis.

Wie kann ich Sie überzeugen? Was würden Sie anders machen (um sich selbst oder andere misstrauische Interessenten zu überzeugen), wenn Sie der "Werbechef" im Hause Zickenrott wären? (schreiben Sie an: peter@zickenrott.de)

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Bei mir ist es schon zu spät:

Ach so, Sie sind in vier Wochen mit Ihrem Wehrdienst bzw. mit Ihrem Zivildienst fertig und von diesen vier Wochen haben Sie noch drei Wochen Urlaub? Dann haben Sie recht! Dann würde ich es auch nicht mehr machen. In allen anderen Fällen müssen Sie natürlich selbst entscheiden, ob sich das für Sie noch rentiert. Wenn Sie bereits Wehrdienstleistender sind dauert es mit unserer Hilfe ca. 3 Wochen bis zur Entlassung, wovon Sie jedoch nur wenige Tage in der Kaserne verbringen werden. Wenn Sie Zivi sind, dauert es oftmals sogar keine zwei Wochen bis zu Ihrer Entlassung. Ist es bei Ihnen wirklich schon zu spät?

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Das Ganze ist mir zu viel Aufwand:

Eine Ausmusterung ist viel einfacher als Sie denken, wenn Sie es mit unserer Hilfe angehen. Unsere neuesten Methoden, die wir im aktuellen Anti-Wehrdienst-Report beschreiben, sind so einfach, dass Sie definitiv nichts mehr falsch machen können und so wenig aufwändig, dass ein bis zwei Arztbesuche + Musterung oder Nachmusterung ausreichen. Es gibt sogar eine Methode, bei der Sie vorher gar nicht zum Arzt müssen. Sie gehen nach entsprechender Vorbereitung nur zur Musterung oder Nachmusterung und werden trotzdem ausgemustert. Setzen Sie mal diesen Aufwand mit der Ableistung des Wehr- oder Zivildienstes ins Verhältnis. Ist Ihnen das tatsächlich zu viel Aufwand?

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Ich habe noch viel Zeit:

Stimmt, schließlich schreibe ich ja überall, dass ich in jedem Falle und zu jedem Zeitpunkt helfen kann. Allerdings unterstützt es Ihre Glaubhaftigkeit enorm, wenn Sie schon zu einem früheren Zeitpunkt, also ohne dass eine Musterung oder Einberufung unmittelbar bevorsteht, ein bis zwei mal wegen einer "ausmusterungsfähigen" Krankheit beim Arzt waren. Kein Musterungsarzt kann Ihnen dann unterstellen, Sie seien zum Arzt gegangen, weil Sie sich "drücken" wollen. Je früher Sie anfangen, um so weniger Aufwand. Außerdem erreichen wir bei Leuten, die früh genug anfangen immer öfter, dass sie auf schriftlichem Wege (durch einreichen guter Atteste) ausgemustert werden, also gar nicht zur Musterung gehen müssen.

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Wer weiß, ob das auch wirklich 100% sicher funktioniert:

Die meisten Leute, die weder Wehr- noch Zivildienst leisten möchten, haben in vielen Fällen schon ihre negativen Erfahrungen mit dem Kreiswehrersatzamt gemacht. Sie sind zu Ärzten gelaufen, haben sich röntgen lassen, haben Allergietests gemacht und haben sich entsprechende Atteste ausstellen lassen. Knieprobleme, verkrümmte Wirbelsäule, ein Bein zu kurz, vielleicht noch eine Pollenallergie und eine Brille.

Müsste eigentlich ausreichen. Dann mit viel Bammel zum Kreiswehrersatzamt zur Musterung. Ergebnis, evtl. nach ein paar Zusatzuntersuchungen: tauglich 2! Und jetzt? Die meisten ergeben sich in ihr Schicksal und leisten Wehr- oder Zivildienst.

"Ich habe alles probiert" heißt es dann, "da kann man mit dem Kopf unter dem Arm ankommen, dass interessiert die überhaupt nicht".

Einige wenige, die noch nicht aufgeben wollen, suchen im Internet nach Lösungen und finden meine Seiten. Dort steht dann zu lesen, "ist alles ganz einfach, ein bis zwei Arztbesuche reichen aus, hundertprozentige Erfolgsquote usw.". Diese Aussagen werden dann logischerweise angezweifelt weil sie erstens: Werbung sind und Werbung übertreibt bekanntlich immer und weil sie zweitens: - dieser Punkt wiegt noch viel schwerer - den eigenen Erfahrungen komplett widersprechen. Man hat selbst mit enorm viel Aufwand "alles" probiert, nichts erreicht und jetzt kommt einer daher und behauptet, alles sei in Wirklichkeit ganz einfach und erklärt einen damit quasi für unfähig.

So hart will ich es zwar nicht ausdrücken, aber in diese Richtung geht es schon. Ein vergleichendes Beispiel: Ein älteres Auto bleibt während der Fahrt plötzlich liegen.

Der mit F(l)achwissen aber logischem Denkvermögen gesegnete Laie:

  • Öffnet die Motorhaube und fängt an nachzudenken.
  • Kommt zum Ergebnis "Sprit ist drin, also muss es an der Zündung liegen".
  • Baut die Verteilerkappe aus, reinigt sie innen.
  • Nimmt den Verteilerfinger runter und reinigt diesen mit etwas Schmirgelpapier.
  • Sprüht Kontaktspray in die Verteilerkappe und den Verteiler und baut alles wieder zusammen.
  • Zieht das Zündkabel von der Zündspule ab, hält es in einem Zentimeter Abstand mit der Zange und lässt Freundin starten. Zündfunke ist da..Hmmmm?
  • Kontrolliert, ob alle Zündkabel fest sitzen und in Ordnung sind (Marderbiss).
  • Liegt es vielleicht doch am Sprit? Nein, Tank ist definitiv halb voll.
  • Öffnet den Sicherungskasten und kontrolliert die Sicherung der Benzinpumpe, ist okay.
  • Gibt entnervt auf und ruft den ADAC.

Der Fachmann:

  • Sieht sofort "Ah, Popel Quattro, Baujahr 91, der mit den Sicherungskasten vor der Spritzwand wo es oft Korrosionsprobleme wegen Feuchtigkeit gibt".
  • Öffnet den Sicherungskasten, zieht das Relais der Kraftstoffpumpe aus der Halterung, säubert die Kontakte und steckt es wieder rein, und siehe da, das Auto läuft wieder.

Dabei waren die Denkansätze des Laien durchaus gut, das Engagement und der Einsatzwille genau so, nur ist der Erfolg leider nicht eingetreten. Es fehlte einzig und allein - trotz des sicheren Glaubens, das alleine hin zu kriegen - das nötige Fachwissen.

Um wieder zum Thema Ausmusterung zurückzukommen: die Ausmusterung ist zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt mit relativ wenig Aufwand sicher zu erreichen, sofern Sie sich mit der Thematik auskennen und vor allen Dingen in Situationen, in denen etwas nicht so läuft wie geplant, einen Ansprechpartner haben, der Ihnen sagt, was dann zu tun ist.

Auch wenn Sie es für einen Werbespruch halten, wir haben eine hundertprozentige Erfolgsquote seit Beginn unserer Tätigkeit am 1.3.1990 Ein Misserfolg ist bei uns systembedingt ausgeschlossen.

Ich bin mir voll und ganz darüber im klaren, was ich mit dieser Aussage für eine Verantwortung übernehme, schließlich hängen die Lebensplanungen meiner Kunden nicht unerheblich davon ab. Mit so etwas gehe ich nicht leichtfertig um!

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Wie kamen Sie überhaupt dazu so etwas zu machen, bzw. warum machen Sie so etwas?

Dies ist eigentlich eine lange Geschichte, ich versuche sie kurz zu erzählen.

1979 war ich vom Problem Bundeswehr betroffen und sollte gemustert werden. Es war gerade zu dem Zeitpunkt, als die Russen in Afghanistan einmarschiert sind. Dies erfuhr ich ausgerechnet aus der Bild-Zeitung. Die Überschrift sehe ich heute noch vor mir: Weltkrise! Schon 10.000 Russen gefallen! USA erwägen Eingreifen!

Ich sah den dritten Weltkrieg schon vor der Tür stehen und hatte deshalb eine wahnsinnige Angst davor, zur Bundeswehr zu müssen. Die damalige weltpolitische Lage ängstigte mich so sehr, dass ich zeitweise nicht mehr zur Arbeit gehen konnte. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich schon immer ein relativ ängstlicher Mensch war. So war ich schon als Kind immer wieder wegen Kleinigkeiten in ärztlicher Behandlung, weil ich etwas Schlimmeres, z.B. Krebs dahinter vermutete und die Ängste dann nicht aushalten konnte.

Die Musterung lief dann sehr oberflächlich ab. Ich bekam den Eindruck, dass es nur darum ging, ob ein Mensch "mechanisch funktioniert". Nach seelischen Befindlichkeiten wurde überhaupt nicht gefragt oder es geschah so oberflächlich-nebensächlich, dass ich mich nicht mehr daran erinnere. Alles lief so hektisch ab und ich war so sehr unter Druck, dass es mir erst im allerletzten Moment einfiel, meine Ängste zur Sprache zu bringen.

Der Musterungsarzt beschloss daraufhin, mich zu einer Zusatzuntersuchung beim einzigen in Waldshut niedergelassenen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie zu überweisen. Dieser Arzt kannte mich, da ich wegen meiner Ängste schon bei ihm in Behandlung war. Was dann als "Untersuchung" stattfand, schockte mich zutiefst. Er begrüßte mich mit den Worten "Hallo Herr Zickenrott, ich habe gehört, sie streben eine Karriere bei der Bundeswehr an und wollen es sogar bis zum General bringen?" Ich kam nicht einmal dazu, ihm zu erklären, dass dies ein großes Missverständnis sein müsse, da fragte er mich schon, wie es meiner Mutter ginge. Ich sagte "Gut, aber deswegen bin ich doch nicht hier?" Auch diesmal ließ er mich kaum ausreden und fragte wieder, was meine Mutter denn arbeitet. Und so ging es dann weiter. Eine für mich sinnlose Frage nach der anderen. Plötzlich brach er dann ohne jede weitere Erklärung die Untersuchung ab und sagte mir, der sich schriftlich Bescheid bekommen würde.

Ich hielt dies alles für ein abgekartetes Spiel und rannte, der Verzweiflung nahe, zu meinem Hausarzt. Diesen flehte ich an, er solle doch bitte seinen Kollegen anrufen, und ihm ins Gewissen reden. Auch dieser ließ mich im Stich mit den Worten "Dr. XXXXX ist ein guter Arzt, der weiß schon was er tut"..... Meine Verzweiflung ließ sich nicht mehr steigern.

Nach circa drei Wochen voller Ohnmacht und Entsetzen kam dann die Post vom Kreiswehrersatzamt. Ich war ausgemustert, T 5. Würde der Mount Everest zusammenbrechen, der dadurch ausgelöste Felssturz wäre eine Kleinigkeit gegen den Stein, der mir in diesem Moment vom Herzen fiel. Diese ganze Angst, das unendliche Entsetzen, die Verzweiflung über ein eiskaltes System, welches per Gesetz Menschen in ein militärisches System zwingt und letztendlich dann die Erlösung. Dies alles hat mein Leben verändert und mich nie wieder losgelassen.

Einige Zeit später, als ich wieder einmal bei diesem Neurologen in Behandlung war, sprach ich ihn darauf an, wie ich die Untersuchung bei ihm erlebte und was dies bei mir auslöste. Daraufhin erklärte er mir seine Vorgehensweise. Er sagte, er habe mir bewusst unsinnige Fragen gestellt und einfach meine Reaktionen darauf beobachtet. Er sah, wie ich immer nervöser und ängstlicher wurde, weil er überhaupt nicht auf das Thema Bundeswehr einging. Daraus folgte sein Entschluss, gegenüber dem Kreiswehrersatzamt die Ausmusterungsempfehlung auszusprechen. Ich habe ihm diese Vorgehensweise nie verziehen, auch wenn sie letztendlich zu meiner Ausmusterung führte. Diese drei Wochen, bis ich den Musterungsbescheid hatte, waren einfach die Hölle. Das hätte er mir ersparen können, wenn er mir am Ende der Untersuchung gesagt hätte, wie er entschieden hat.

Die Gefühle die ich erlebte waren der Art schlimm, dass ich schon damals begann, mir Möglichkeiten auszudenken, wie ich anderen Leuten, die ebenfalls betroffen sind, aus diesem Dilemma heraushelfen könnte. Ich studierte Fälle von vielen Leuten, die es auf ungewöhnliche Art und Weise geschafft hatten um die BW herumzukommen und entwickelte dann eigene Methoden, die betroffene Freunde mit Erfolg ausprobierten. Später kamen die Freunde der Freunde dran und keiner musste Wehrdienst leisten.

Im Herbst 1989 beschloss ich, mein "Hobby" zum Beruf zu machen und begann, alles was ich über dieses Thema wusste, aufzuschreiben. Im Dezember 1989 erschien dann der erste Anti-Wehrdienst-Report, den ich im Kleinanzeigenteil einer in meiner Gegend erscheinenden Tageszeitung mit Erfolg anbot.

Meine Kunden waren stets zufrieden, und so dehnte ich meine Inserate auf andere Zeitungen aus. Nur drei Monate später, am 1.3.1990 hatte sich der Erfolg meiner Methoden soweit herumgesprochen, dass ich davon leben konnte und das hauptberuflich machte. Durch einen ehemaligen Stabsarzt sowie einen aktiven Stabsarzt, der selbst unfreiwillig bei der BW war, gelangte ich an weitere, sehr wertvolle Informationen. Diese Ärzte unterstützten mich auch beratend eine Zeit lang. Durch die auf diesem Wege gewonnenen neuen Informationen erkannte ich, dass die erste Fassung eines Anti-Wehrdienst-Reportes noch einiges Verbesserungspotenzial hatte. Also schrieb ich ihn noch einmal komplett neu.

Dies geschah in den vielen Jahren meiner Tätigkeit noch öfter, da ich durch die vielen tausend Kunden, die ich schon betreut hatte, immer mehr dazu lernte und auch immer wieder neue Ideen entwickelte. Dadurch ist mein Anti-Wehrdienst-Report schon seit vielen vielen Jahren "das Standardwerk" zum Thema Ausmusterung.

Zwischenzeitlich kann ich auf eine nicht mehr überschaubare Anzahl von Fernsehbeiträgen, Reportagen sowie Talkshows, die meine einzigartige Arbeit zum Thema hatten, zurückblicken. Allein der Beitrag im Stern TV mit Günter Jauch steigerte meinen Bekanntheitsgrad so sehr, dass ich in den Monaten nach dieser Sendung zum Teil sechsstellige Monatsumsätze zu verzeichnen hatte.

Auch die Anzahl der Beiträge in den Printmedien ist nicht mehr überschaubar. Es gibt keine einzige größere Zeitung oder Zeitschrift, die nicht zumindest einmal über meine Arbeit berichtet hat. Fokus, Spiegel, Stern, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Berliner Tagesspiegel usw. usw.. Da wir seit ein paar Jahren auch Kunden in Österreich betreuen, gab es auch dort schon entsprechende Berichte, so z.B. im "Standard".

Der große Bekanntheitsgrad hatte natürlich auch Nachteile. Insbesondere in den Zeiten, in denen ich den Anti-Wehrdienst-Report noch als Broschüre heraus gab, traten immer wieder Raubkopierer und Nachmacher auf den Plan, die sich eine Scheibe vom Kuchen abschneiden wollten. Meist waren diese Aktionen von kurzer Dauer. Nur ein Nachmacher hat sich mal die Mühe gemacht, eine veraltete Fassung meines Reportes aus dem Jahre 2001 etwas umzutexten, um einer rechtlichen Verfolgung wegen Verletzung meiner Urheberrechte zu entgehen. Dieses Pamphlet ist wohl heute noch erhältlich, jedoch vertraue ich darauf, dass die Hilfesuchenden intelligent genug sind, nicht auf einen Anbieter hereinzufallen, von dem nicht einmal Name, Adresse und Telefonnummer bekannt sind.

Durch meine langjährige Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsdienste und durch die Erfahrung, die ich dadurch erlangt habe, dass ich unzählige tausend Kunden bis zur Ausmusterung betreut habe, stellt der Report in Verbindung mit der Beratung bis zum Erfolg eine Dienstleistung dar, mit der jedes Wehrdienst- bzw. Zivildienstproblem gelöst wird, unabhängig von der Ausgangssituation.

Bekommen Sie, durch das was Sie da machen, eigentlich keinen Ärger?

Die Staatsanwaltschaft hier in Waldshut hat insbesondere in den neunziger Jahren öfter gegen mich ermittelt, und zwar wegen Verdacht auf Anstiftung oder Beihilfe zur Wehrdienstentziehung durch Täuschung. Mehrere Ermittlungsverfahren wurden wieder eingestellt, es gab aber auch einige Gerichtsverfahren, die für mich aber immer positiv endeten, weil ich tatsächlich niemanden dazu anstifte, sich der Bundeswehr oder dem Zivildienst zu entziehen. Durch meine große Erfahrung lernen meine Kunden ihre tatsächlich vorhandenen Probleme richtig zu koordinieren und bei Arztbesuchen, Musterungen oder Nachuntersuchungen richtig zur Sprache zu bringen.

Es folgte eine Anfrage im Bundestag, ob es nicht möglich sei, mit den Mitteln des Rechtsstaates meine Arbeit zu verhindern. Diese Anfrage wurde von der damaligen, zwischenzeitlich verstorbenen Bundestagsvizepräsidentin Michaela Geiger beantwortet. Auch sie kam zu dem Schluss, dass meine Arbeit rechtmäßig ist.

Auch dies hinderte die übereifrige Waldshuter Staatsanwaltschaft nicht daran - vermutlich im Auftrag des Verteidigungsministeriums - immer wieder gegen mich zu ermitteln und mir Knüppel zwischen die Beine zu werfen. So folgte z.B. eine Ermittlung gegen mich wegen angeblichem Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz. Dies endete mit einem Bußgeldbescheid, Strafbefehl oder wie das auch immer heißt über 170.000 DM. Dagegen legte ich selbstverständlich Widerspruch ein. Die letzte Instanz, das Oberlandesgericht machte sich dann endlich einmal die Mühe, den Sachverhalt genau zu prüfen, da die "Waldshuter Dorfgerichtsbarkeit" dazu entweder nicht willens oder nicht in der Lage war. Das Ergebnis: Freispruch für mich und ein "Riesen-Rüffel" für die Waldshuter Staatsanwälte und das Waldshuter Gericht.

Auch wenn sich dies alles recht lustig liest, für mich war es eine enorme Belastung, die ich im Sinne meiner weiteren Kundschaft aber gerne bereit war auf mich zu nehmen. Trotzdem wollte ich mir dies alles nicht länger gefallen lassen und verfasste daher zusammen mit meinem Anwalt eine Petition mit dem Inhalt, dass der Staat mit seinem Verfolgungswahn in meinem Fall dramatisch über das Ziel hinausschießt und es schließlich nicht angehen kann, dass ein Bürger, dessen Rechtmäßigkeit seines Handelns bereits vom Bundestag bestätigt war, so penetrant verfolgt wird. Diese Petition wurde selbstverständlich zurückgewiesen.

Da zu vermuten war, dass dieser gesamte Aktionismus der Staatsanwälte letztendlich auf das Verteidigungsministerium zurückzuführen war, machte sich auch die Presse kräftig über die Bundeswehr lustig, der es offensichtlich nicht gelang, eine so lästige Person wie mich mundtot zu machen. Dies scheint wiederum einige Leute verärgert zu haben, so das eines sehr frühen Morgens die Steuerfahndung wild "sofort öffnen, Steuerfahndung" schreiend um mein Haus rannte.

Meine Wohnung sah nach deren Durchsuchung etwa so aus, wie eine amerikanische Wohnwagensiedlung, nachdem sie von einem Tornado der Stärke F 5 heimgesucht wurde. Die Steuerfahndung ermittelte und rechnete und ermittelte und rechnete usw. bis sie schlussendlich zum Ergebnis kamen, dass ich in massivem Umfang Steuern hinterzogen haben soll. Dies war natürlich völliger Quatsch, was mein zuständiges Finanzamt aber nicht daran hinderte, einen geänderten Steuerbescheid für die betreffenden Jahre zu erlassen. Einen hohen sechsstelligen Betrag sollte ich nachbezahlen. Natürlich erhielt ich auch noch von der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl über 25.000 € wegen Steuerhinterziehung.

Natürlich zahlte ich nicht, sondern legte gegen die Bescheide Widerspruch ein. Erst viele Jahre später fand das Finanzgericht dann endlich einen Termin, bei dem die Sache geklärt werden sollte. Der Finanzrichter machte seine Sache sehr gründlich, jedenfalls gründlicher als ich es jemals vermocht hätte, da Buchhaltung nicht wirklich zu meinen Stärken zählt und ich manche buchungstechnischen Vorgänge nach so vielen Jahren wirklich nicht mehr erklären konnte.

Das Ergebnis: wie gewohnt! Ein "Anschiss" für die Steuerfahndung wegen der schlechten, falschen und tendenziösen Ermittlungen, Aufhebung meines Strafbefehls und ein klitzekleiner Betrag, den ich an das Finanzamt nachbezahlen musste. Der Richter bezeichnete dies als Lehrgeld, das ich dafür bezahlen sollte, dass ich meine Buchhaltung in Zukunft so mache, dass ich auch 10 Jahre später noch jeden Cent-Betrag anhand von Aufzeichnungen und Belegen erklären kann. Jedenfalls alles in allem ein mehr als befriedigendes Ergebnis, welches ich für das Ende meiner aus dem Verfahren resultierenden seelischen Belastungen gerne in Kauf nahm, obwohl ich niemals Steuern hinterzogen hatte.

Da jetzt seit vielen Jahren Ruhe eingekehrt ist, gehe ich davon aus, dass ich nun bis zum hoffentlich baldigen Ende der Wehrpflicht in Ruhe gelassen werde.

Ich habe dies alles absichtlich sehr offen geschildert. Ich hoffe sehr, dass Sie daraus erkennen, wie ernst es mir mit meiner Arbeit ist. Ich glaube nicht, dass jemand, der nicht zu 100% für seine Überzeugungen und seine Arbeit lebt, derartige Belastungen zum Wohle seiner Kunden auf sich nehmen würde.

Warum muss ich Ihre Dienstleistung am Anfang bezahlen und nicht erst wenn ich ausgemustert wurde?"

Dies liegt hauptsächlich an den vorhin schon erwähnten Ermittlungsverfahren. Durch eine Bezahlung auf Erfolgsbasis hätten wir (rein juristisch gesehen) ein Interesse daran, dass die von uns beschriebenen Methoden zur Anwendung gelangen. Ist ja auch logisch. Ohne unsere Informationen keine Ausmusterung, keine Ausmusterung kein Erfolg, kein Erfolg keine Bezahlung. Wenn wir Interesse daran haben, dass unsere Methoden angewandt werden, machen wir uns (zumindest nach Meinung der Juristen) der Anstiftung oder Beihilfe zur Wehrdienstentziehung durch Täuschung schuldig.

Zweitens investieren wir unsere Energie lieber darin, unseren Kunden zu helfen, anstatt möglicherweise unbezahlten Rechnungen hinterher zu mahnen. Sie verstehen was ich meine? Wir müssten eine Mahnabteilung einrichten, weitere Mitarbeiter einstellen die nur dafür da wären, um dafür zu sorgen, dass Geld reinkommt. Oder wir müssten andere Software anschaffen, die den Zahlungsverkehr automatisch überwacht. Auf jeden Fall würde unsere Dienstleistung dadurch teurer werden. Dies kann nicht im Interesse unserer Kunden sein.

Durch die unter den Fragen "Wie kamen Sie überhaupt dazu so etwas zu machen, bzw. warum machen Sie so etwas?" und "Bekommen Sie, durch das was Sie da machen, eigentlich keinen Ärger?" beschriebenen Erläuterungen wissen Sie, wie ernst wir unsere Arbeit nehmen. Daraus sollten Sie ableiten können, dass Sie uns vertrauen können, auch wenn Sie unsere Arbeit schon am Anfang bezahlen.

Bieten Sie Ihren Dienst auch in Österreich an?

Wir erhalten sehr oft Anfragen, ob unsere Dienstleistung auch in Österreich funktioniert.

Ja, das Angebot gilt auch für Österreich! Die Musterungsrichtlinien beziehungsweise die Krankheiten, welche zur Ausmusterung führen sind in Österreich mit unseren identisch, lediglich die Tauglichkeitsgrade sind anders verteilt ( 0-9 statt 1-5 wie bei uns ) und die Musterung heißt dort "Stellung".

Wir betreuen schon seit Jahren Kunden in Österreich erfolgreich, genau so wie in Deutschland auch. Der einzige Unterschied besteht darin, dass wir noch nicht über Arztadressen in Österreich verfügen. Dies stellt jedoch keine Beeinträchtigung dar, da Sie von uns immer so vorbereitet werden, dass Sie in der Lage sind, auch kritisch eingestellte Ärzte von Ihrer Untauglichkeit zu überzeugen.

Das Militär funktioniert weltweit nach den gleichen Prinzipien. Die Teilnahme daran setzt zwingend die Fähigkeit zum "leben in militärischer Gemeinschaft" und eine gewisse seelische Belastbarkeit voraus. Daher kann niemand, der die Informationen aus dem Anti-Wehrdienst-Report verinnerlicht hat und der in einem demokratischen Staat lebt, gegen seinen Willen zu einem militärischen Dienst oder Ersatzdienst gezwungen werden. Er wird immer über genügend medizinische Gründe verfügen, die dann dafür sorgen, dass ihm die Teilnahme an jedwedem militärischen Blödsinn unmöglich ist.